
Körper
&
Geist
können bis ins hohe Alter trainiert werden. Das hat mit Zauberei nichts zu tun.
Zielgerichtete Beanspruchungen lösen nicht nur allgemeine Verjüngungsprozesse aus, sondern fördern auch die Lebensfreude.
Als 58-jähriger, mehrsprachiger, staatlich zertifizierter IHK – Fitnessfachwirt, Grafik – und WebDesigner ist es mir ein großes Bedürfnis, Ihnen mit zahlreichen wertvollen Tipps zur Seite zu stehen, damit Sie Ihre alltäglichen Herausforderungen leichter bewältigen können.
P.S: Besuchen Sie diese Seite regelmäßig, denn ich werde fortlaufend neue Inhalte und Funktionen bereitstellen.
Was ist Fitness?
Der Begriff „Fitness“ stammt aus dem englischen Sprachgebrauch und bedeutet soviel wie „in Form bleiben“. Ein Mensch, der geistig und körperlich in Form ist, besitzt die Fähigkeit, extreme Bedingungen, wie zum Beispiel Kälte, Hitze oder psychische Stresssituationen leichter zu ertragen und auszuhalten. Daraus kann man ableiten, dass der fitnessorientierte Mensch einer ihm spezifisch gestellten Aufgabe mit hoher Bereitschaft entgegentritt. Durch die Möglichkeit der erhöhten Anpassung auf unterschiedliche äußere Einwirkungen ist es dem Fitnessorientieren eher möglich, sein körperliches sowie geistiges Wohlbefinden zu erhalten. Zudem wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Bildung und Ausschüttung von Endorphinen (Glückshormone) bei sportlich aktiven Menschen verstärkt auftritt.
Die positive Beeinflussung der körperlichen Fitness bezieht sich auf fünf Komponenten des menschlichen Wesens: Koordination, Schnelligkeit, Flexibilität, Kraft und Ausdauer. Gesunde Lebensführung, richtige Ernährung, Entspannung sowie präventive Maßnahmen vor Verletzungen und Krankheiten bilden dabei die 5 Eckpunkte der körperlichen Fitness.
Die drei Grundbausteine der geistigen Fitness sind Neugier, Lernbereitschaft und Beharrlichkeit.
Anhand eines kleinen Beispiels kann ich beweisen, dass es möglich ist, ohne Rücksicht auf das Alter jederzeit ein Training aufzunehmen:
1990 startete die US-amerikanische Professorin Fiatarone ein Experiment, in welchem sie die Trainierbarkeit von sehr alten Menschen beweisen sollte. Für ihr Projekt, das sie „High intensity strength in nanagenarias“ nannte, wählte sie aus einem Altersheim 9 Menschen im Alter von 87 bis 97 Jahren aus und erstellte für diese folgendes Muskelaufbauprogramm:
Sie aktivierte die progressive Widerstandsbelastung bis zu 80% des Maximalwertes durch konzentriertes Heben und exzentrisches Senken am Beinstrecker. Diese Übung sollten die 9 Personen dreimal in der Woche ausführen. Dazu gab sie drei Sätze mit jeweils acht Wiederholungen vor. Zwischen den einzelnen Wiederholungen legte sie eine sechs- bis neun Sekunden lange Pause fest. Zwischen den einzelnen Sätzen wurde eine Pausenzeit von bis zu zwei Minuten veranschlagt. Dieses Training dauerte acht Wochen. Die Ergebnisse waren erstaunlich: Ausnahmslos konnten alle 9 Testpersonen einen Kraftzuwachs von 174% nachweisen. Der Muskelquerschnitt erhöhte sich auf bis zu 9% (+/-4,5%)! Sogar die Gehgeschwindigkeit steigerte sich auf bis zu 48%.
Fitness bis ins hohe Alter
Effektives Training
ist nur möglich, wenn der Betreuer eine profunde Ausbildung vorweisen kann und sich selbst mit Leib und Seele dem Sport verschrieben hat. Um die Übungseinheiten ohne Verletzungen zu überstehen, ist ein anatomisches Grundwissen unabdingbar.
An zweiter Stelle steht natürlich die Motivation. Die Aufgabe des Trainers ist es, auf spielerischer Herangehensweise der Übungen und mit gezielten Argumenten seinen Kunden anzuspornen, sodass in ihm die Begeisterung an regelmäßiger körperlicher Aktivität geweckt wird. Darüber hinaus erfährt der Kunde mittels regelmäßiger Leistungstests am eigenen Leib den Erfolg seines Fleißes.
Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, die inter – sowie die intramuskuläre Koordination zu verbessern. Hauptsache ist, das man Spaß daran hat! Diese hier publizierten Programme sind ausschließlich für Menschen ab 50 Jahre entwickelt worden. Dabei reicht das Angebot vom Einsteiger bis zum Hobbysportler. Die körperliche Ertüchtigung kann an jedem beliebigen Ort abgehalten werden. Zum Beispiel:

Die Natur ist mein Helfer
Von Mobilisations - , Stabilitäts - , Kraft - und Ausdauertraining bietet die Natur das volle Equipment für spielerische Herausorderungen.

Mobilisation
Laut dflv (Deutsche Fitnesslehrer Vereinigung) versteht man unter Mobilisation die Verbesserung der Beweglichkeit des gesamten Körpers oder einzelner Körperabschnitte bzw. Gelenke durch dynamische Bewegungen über die volle Bewegungsamplitude.

Präventives Training
Hierbei geht es primär um die Erhaltung des körperlichen Ist- Zustandes. Das präventive Training verhindert den altersbedingten Abbau der Gelenk (Knorpel)- und Muskelstrukturen.

Aufbautraining
Bei einem Aufbautraining wird ohne Hilfsmittel, nur mit Einsatz, des eigenen Körpers gearbeitet. Diese Trainingsart ist besonders für Einsteiger empfehlenswert. Nach der Stimulierung der intramuskulären Koordination erfolgt der Aufbau spezifischer Muskelgruppen.

Training mit Theraband
Im Grunde genommen lassen sich alle Muskelgruppen mit dem Theraband trainieren. Selbst Dehnübungen können damit wesentlich effektiver gestaltet werden. Durch die allmählich steigernde Zugspannung wird das Terraband häufig sehr gern auch für rehabilitative Zwecke verwendet. Es fördert nicht nur intermuskuläre, sondern auch die intramuskuläre Koordination der Skelettmuskulatur.

Freizeitsport
Hobbies wie zum Beispiel Radfahren (natürlich ohne Motor), Schwimmen oder Rudern sind besonders gelenkschonend, da die Bewegungen unabhängig von der Schwerkraft ausgeführt werden. Tennis, Laufen (Joggen) oder Klettern können einen hohen Verschleiß oder gar langanhaltende Schäden in den Knorpelverbindungen verursachen.